Blick in den Veranstaltungsraum: Dr. Stefan Pürner, IRZ; Dozent Dr. Aleksandar Spasov, Juristische Fakultät Skopje; Miroslava Dzadzeva, el§a, bei der Diskussion (Kopseite v.l.n.r.)

Blick in den Veranstaltungsraum: Dr. Stefan Pürner, IRZ; Dozent Dr. Aleksandar Spasov, Juristische Fakultät Skopje; Miroslava Dzadzeva, el§a, bei der Diskussion (Kopfseite v.l.n.r.)

Die Verfolgung von jüdischen Rechtsanwältin im deutschen Nationalsozialismus, insbesondere aber das Schicksal von Hans Litten, waren Themen einer Vorlesung am 28. März 2017, die die IRZ zusammen mit der Fakultätsgruppe Skopje der European Law Students` Association (el§a) durchführte.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Miroslava Dzadzeva, der Vorsitzenden der Fakultätsgruppe, und durch Dozent Dr. Aleksandar Spasov. Nach dem Vortrag, in dessen Rahmen auch Ausschnitte einer Fernsehdokumentation der BBC über Hans Litten gezeigt wurden, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.

Die Veranstaltung schließt an Vorträge zum Missbrauch des Zivilrechts zur Diskriminierung von Juden während des deutschen Nationalsozialismus an, die in den letzten beiden Jahren an verschiedenen Fakultäten in verschiedenen südosteuropäischen Partnerstaaten der IRZ gehalten wurden und die demnächst in Mostar, Bosnien und Herzegowina, sowie Kragujevac, Serbien, fortgesetzt werden soll. Orte der bisherigen Veranstaltungen waren: 

Bei diesen Veranstaltungen werden auch allgemeine Mechanismen des Rechtsmissbrauchs in autoritären Systemen und der steinige Weg Deutschlands zur Bewältigung der eigenen juristischen Vergangenheit dargestellt. Dadurch soll auch ein Beitrag zur entsprechenden Diskussionen in den südosteuropäischen Partnerstaaten geleistet werden. Diese Vorlesungsreihe ist in weitere Aktivitäten der IRZ zum Thema "Vergangenheitsbewältigung" eingebunden.