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- Veröffentlicht: Mittwoch, 20. Juli 2022

Die IRZ ist entsetzt und empört über die einseitige militärische Aggression russischer Streitkräfte in der Ukraine und verurteilt diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, der für die Menschen in der Ukraine unendliches Leid bringt. Uns verbindet eine langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit sowohl mit der Ukraine als auch mit Russland. Dabei haben wir und unsere Expertinnen und Experten stets politisch unabhängig mit unseren Partnerinstitutionen in beiden Ländern zusammengearbeitet. In diesen Tagen gebührt unsere volle Solidarität und Unterstützung der Ukraine.
Dies ist eine schwere Zeit und eine Bewährungsprobe für Europa, für die Prinzipien der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit! Hunderttausende Ukrainerinnen und Ukrainer sind auf der Flucht und auf humanitäre Hilfe angewiesen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Kolleginnen und Kollegen, Freunden und Bekannten, die das Land nicht verlassen konnten oder bleiben mussten.
Wir werden die Ereignisse weiter verfolgen und hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges und dass die Ukraine ihren eigenständigen Weg demokratischer und rechtsstaatlicher Reformen fortsetzen kann. Zugleich begreifen wir die Ereignisse als einen Aufruf, uns weiter unermüdlich für eine freiheitliche demokratische Gesellschaftsordnung, für Menschenrechte und für die Normen des Völkerrechts einzusetzen.
Christian Lange
Präsident
Dr. Frauke Bachler
Hauptgeschäftsführerin
Dr. Stefan Hülshörster
Geschäftsführer